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OP • Chirurgie • Laparoskopie • Narkose

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  • Kastrationen

Laparoskopische Kastrationen

Welche Vorteile bietet die endoskopische Kastration?

  • Geringes Infektionsrisiko - keine große Bauchwunde
  • Minimale Schmerzen - lediglich zwei wenige Millimeter lange Hautschnitte
  • Schonende Narkose – in Kombination mit Inhalationsnarkose ergibt sich eine kurz gehaltene Narkosedauer
  • Kaum Blutungen - Verwendung elektrochirurgischer Instrumente werden die Blutgefäße sicher verschlossen. So wird das Risiko für Nachblutungen minimiert.
  • Schnelle Erholung - Endoskopisch kastrierte Hündinnen sind in der Regel bereits am Tag nach der OP wieder vollständig erholt und voll belastbar.

Was Sie vor einem chirugischen Eingriff (OP) beachten sollten.

Im Vorfeld besprechen wir mit Ihnen gemeinsam ganz genau und ausführlich, was auf Sie und ihr Tier zukommt. Aber generell gilt, dass vor der Operation mindestens 12 Stunden keine feste Nahrung mehr gegeben werden sollte. Wasser darf und sollte jedoch bis ca. 4 Stunden vor der OP angeboten werden. Erfahren Sie im folgenden ein wenig mehr über einzelne Tumoroperationen, die wir als erfahrener Tierazt für Braunschweig, Wolfenbüttel und Königslutter anbieten.

Tumoroperationen

Die Größe und Lokalisation des Tumors bei Hunden, Katzen oder Heimtieren entscheidet die Wahl des Tierarztes für eine optimale Operationsmethode. Dabei kann ein Tumor prinzipiell in jedem Organ oder Gewebe des Körpers entstehen. Dabei hat nicht jeder Tumor gleich bösartige Eigenschaften. Als Tierarzt in Braunschweig und Wolfenbüttel sehen wir diese Erkrankung leider viel zu oft. Dabei sind die Symptome einer Tumorerkrankung oft unspezifisch und variieren sehr. Ebenso gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Tumoren und Tumorerkrankungen. Häufig gleichen die Symptome denen anderer Krankheitsbilder, sodass diese für den Laien sehr schwer als Tumorerkrankung zu erkennen ist. Vor allem dann, wenn innere Organe betroffen sind.

Vor diesem Hintergrund ist das Ziel des Tierarztes, bereits vor einer etwaigen Tumoroperation beim Hund, Katze oder Heimtier eine möglichst genaue Diagnose zu stellen. Daher führt er eine gründliche klinische Untersuchung des ganzen Tieres unter Einbeziehung aller Organsysteme durch, um erste Hinweise auf einen Tumor zu erhalten. Die Entfernung erfolgt dabei mit einem großflächigen Sicherheitsabstand zum Tumor. Um sicherzugehen, dass der Tumor bestmöglich entfernt wurde und um die optimale Nachbehandlung für Ihr Tier zu finden, wird der Tumor in der Regel zu pathologischen Untersuchung in einer Pathologie eingeschickt.

Mammatumore

Eine Form von speziellen Tumoren in der Milchdrüse (lateinisch „Mamma“) werden als „Mammatumore“ bezeichnet und gehören zu den häufigsten vorkommenden Krebsarten bei Hündinnen. Diese Gesäugeleistentumoren sind vergleichbar mit Brustkrebs beim Menschen. Dabei bilden weniger als die Hälfte dieser Geschwulste Metastasen. Grundsätzlich kann jede Hündin daran erkranken, besonders betroffen sind aber Tiere mittleren und hohen Alters. Daher empfiehlt es sich, mit fortschreitenden Alter des Hundes regelmäßiges einen Gesundheitscheck-Up durch einen Tierarzt durchführen zu lassen. Hunde kleinerer Rassen (z.B. Dackel, Pudel und Yorkshire Terrier) haben dabei ein erhöhtes Risiko. Bei den größeren Rassen trifft es häufiger die Rassen des Deutschen Schäferhundes, Dobermann, englischen Setter oder auch Pointer.

Die Bildung von Mammatumoren wird in Verbindung mit dem weiblichen Geschlechtshormon gebracht. Daher werden mittlerweile viele Hündinnen kastriert, um die Entstehung von Tumoren zu verhindern. Dies ist immer eine Abwägungssache, bei der wir Sie als Tierarzt in der Nähe von Braunschweig gerne beraten. Wichtig ist aber anzumerken, dass eine Läufigkeitsunterdrückung mit Hormonpräparaten nachweislich die Entstehung von Mammatumoren begünstigen kann. Die Tumorerkrankung bleibt dabei häufig unbemerkt, denn die meisten Tiere zeigen keinerlei Krankheitsanzeichen. Bei fortschreitender Erkrankung sind die Wucherungen als Knötchen in der Milchdrüse fühlbar. Je nach Stadium können aggressiv wachsende oder auch entzündete Tumore eine Lahmheit hervorrufen. Dabei kann es auch zu einer Entzündung der Haut an der Gesäugeleiste kommen. Nach einer eingehenden Diagnose durch den Tierarzt kann es je nach Art des Tumors sinnvoll sein, diesen operativ zu entfernen. Oftmals nimmt man die gesamte Gesäugeleiste ab, um ein erneutes Wachsen der Krebszellen zu verhindern.

Sie suchen einen Tierarzt in der Nähe, für Fragen im Bereich der Chirugie? Dann sind Sie hier richtig! Wir sind ihr Tierarzt für Braunschweig, Königslutter und Wolfenbüttel.

Beatmungsgerät Inhalationsnarkosen Intensiv-Narkoseüberwachung Tierarzt Braunschweig Tierarzt Königslutter

Narkose

*Nicht jeder Patient und nicht jeder Eingriff benötig die gleiche Narkose: wir führen Kurznarkosen mittels Injektion ebenso durch wie Inhalationsnarkosen. *

  • Bei längeren Narkosen oder Risikopatienten ist eine Inhalationsnarkosen vorteilhaft weniger kreislaufbelastend
  • besser steuerbar
  • Patienten sind nach der Narkose wesentlich schneller wieder wach
  • Senkung des Narkoserisikos
  • Auch bei Kaiserschnitten und Heimtiernarkosen

Zu einer sicheren Narkose gehört auch eine gut Narkoseüberwachung.
Intensiv-Narkoseüberwachung mittels EKG, Pulsoxymetrie (Sauerstoffmessung im Blut), Kapnographie (CO2-Messung in der Atemluft)

Die Sicherheit ihres Tieres ist uns besonders wichtig. Daher sprechen Sie uns gerne als ihren Tierazrt für Braunschweig, Wolfenbüttel und Königslutter an.

Kastration Hund Katze Tierarzt Braunschweig Sterilisation Kastrationschip

Kastration Hund, Katze und Haustier

Die Kastration von Haustieren dient einerseits der Vermeidung der Fortpflanzung; andererseits verhindert sie die Produktion von Geschlechtshormonen, wodurch verschiedenen Verhaltensproblemen und Erkrankungen vorgebeugt werden kann.

Die Kastration der Katze ist auch bei einer reinen Wohnungshaltung üblich: Anderenfalls leiden sowohl Kater als auch rollige Kätzinnen unter dem unerfüllten Sexualtrieb. Darüber hinaus zeigen sie hormonell bedingte Verhaltensprobleme wie Harnmarkieren und Schreien. Unkastrierte frei laufende Kater neigen zum Streunen und zu heftigen Revierkämpfen mit anderen Katern. Auch Rammler werden kastriert, um Kämpfen mit männlichen Artgenossen, dem „Belästigen" weiblicher Artgenossen sowie Harnmarkieren und Dauerstress vorzubeugen. Häsinnen können während der Brunst ebenfalls stark gestresst und aggressiv gegenüber Partnertieren sein.

Unkastrierte Kätzinnen und Häsinnen besitzen ein hohes Risiko, im mittleren bis hohen Alter an Brust- beziehungsweise Gebärmutterkrebs zu erkranken. Das frühzeitige Kastrieren stellt eine effektive Vorbeugemaßnahme dar.

Häufig wird die Kastration mit der Sterilisation verwechselt. Haustiere werden grundsätzlich kastriert, das heißt, ihre Keimdrüsen werden entfernt: beim männlichen Tier die Hoden und beim weiblichen die Eierstöcke (Ovarektomie), gegebenenfalls darüber hinaus die Gebärmutter (Ovariohysterektomie). Eine Sterilisation hingegen führt lediglich zur Unfruchtbarkeit, indem die Samenleiter beziehungsweise die Eileiter abgebunden werden. Die Produktion von Sexualhormonen erfolgt weiterhin; mit den entsprechenden Auswirkungen auf das Verhalten und die Gesundheit. So würde beispielsweise die Sterilisation der Katze dazu führen, dass sie zwar unfruchtbar ist, aber weiterhin rollig wird.

Bei Hunden ist die Operation eine Abwägungssache. Die Hündinnenkastration wird vor allem bei Gebärmuttererkrankungen durchgeführt; die Rüdenkastration bei hormonell bedingten Verhaltensproblemen. Der Hormonchip beim Rüden hilft dabei, herauszufinden, ob sich das Problemverhalten durch das Ausschalten der Sexualhormone tatsächlich verbessert. Bei der Hündin besteht die Möglichkeit einer laparoskopischen Kastration. Auch hier beraten wir Euch gerne! Kleintierpraxis Cremlingen - Ihr Tierarzt für Braunschweig, Wolfenbüttel und Umgebung!

Tierarzt Braunschweig Kleintierpraxis Cremlingen Tierarzt Königslutter Tiergesundheitszentrum Kreuzbandriss Hund Katze Kreuzbandersatz Hund Katze

Kreuzbandriss Hund und Katze

Der Keuzbandriss ist bei Hunden eine häufige orthopädische Diagnose; aber auch bei Katzen kommt er vor. Anders als beim Menschen handelt es sich jedoch um keine typische Unfallfolge, sondern meist um einen schleichenden Prozess. Nach dem endgültigen Einreißen des Kreuzbandes zeigen die betroffenen Tiere oft eine starke Lahmheit. Auch eine Schwellung des Gelenks, Beschwerden beim Aufstehen, Treppensteigen und Springen sowie ungewöhnliche Sitzpositionen sind typisch, da das Beugen der Gliedmaße besonders schmerzhaft ist. Die Symptome können sich von selber wieder bessern, der Schaden bleibt jedoch bestehen. Die Folge ist eine Instabilität des Kniegelenks, die langfristig zur Arthrose führt. Übergewicht und Fehlbelastung erhöhen das Risiko eines Kreuzbandrisses deutlich. Auch bestimmte Rassen, zum Beispiel Rottweiler, Staffordshire Terrier und Retriever, sind prädisponiert. Die Diagnosestellung kann oft bereit durch den sogenannten Schubladentest erfolgen, die im Zuge der Lahmheitsuntersuchung erfolgt. Bei unklarem Ergebnis kommen mitunter auch Röntgen- und Ultraschalldiagnostik, Arthroskopie oder sogar eine Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz. Die konservative Therapie eines Kreuzbandrisses sollte nur bei kleinen, leichten Hunden in Betracht gezogen werden. Da sie zu keiner Heilung führt, kommt es nahezu immer zu Langzeitbeschwerden durch Arthrosen. Empfehlenswerter ist eine chirurgische Behandlung. Es haben sich verschiedene OP-Techniken bewährt, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Besonders erfolgversprechend sowohl bei tierischen als auch bei menschlichen Patienten sind Techniken mittels Bandersatz. Vor allem die Kapselraffung mit Fasziendopplung wenden wir mit großem Erfolg an: Sie punkten mit einer geringen Schädigung des Gewebes, einer vergleichsweise kurzen Heilungsphase und einer guten Langzeitprognose. Essenziell für den Behandlungserfolg ist eine professionelle, konsequente Physiotherapie nach dem Eingriff.

Tierarzt Braunschweig Kleintierpraxis Cremlingen Tierarzt Königslutter Tiergesundheitszentrum GEBÄRMUTTER-VEREITERUNG PYOMETRA beim Hund Hündin

GEBÄRMUTTER-VEREITERUNG (PYOMETRA) BEIM HUND

Oft zeigen sich erst vier bis zehn Wochen nach der Läufigkeit erste Symptome einer Gebärmutter-Vereiterung beim Hund. Dabei trinken in der Vielzahl der Fälle betroffene Hündinnen mehr und lassen vermehrt Wasser.

Die Symptome unterscheiden sich je nach Form der Gebärmutter-Vereiterung, die bei der Hündin vorliegt. So kann bei einer offenen Form Eiter über den dabei noch geöffneten Muttermund abfließen. Sichtbar wird dies durch eine eitrige Flüssigkeit, die aus der Scheide der Hündin läuft. Bei einer geschlossenen Gebärmutter-Vereiterung verbleibt der Eiter in der Gebärmutter. Oft sieht der Bauch des Hundes aufgetrieben aus und ist dabei schmerzhaft angespannt.

Eine Gebärmutter-Vereiterung beim Hund kann in vereinzelten Fällen zu einer schweren Blutvergiftung, Fieber, einer Harnvergiftung oder einem Schock führen.

In schweren Fällen und bei stabilem Kreislauf der Hündin wird eine operative Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke (Kastration der Hündin) empfohlen.

Bei leichten Symptomen ist auch eine Behandlung mit Medikamenten möglich.

Wenn keine Blutvergiftung vorliegt und keine Komplikationen auftreten, ist die Prognose einer Gebärmutter-Vereiterung beim Hund günstig. Wichtig dabei ist, dass die Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Insbesondere für die geschlossene Gebärmutter-Vereiterung: Denn ist die Gebärmutter stark mit Eiter angefüllt, besteht das Risiko, dass diese reißt und Eiter in die Bauchhöhle gelangt.

Suchen Sie daher dringend den Kontakt zu ihre Kleintierpraxis Cremlingen auf, wenn Ihre Hündin die Symptome einer Gebärmutter-Entzündung zeigt. Wir sind ihr Tierarzt für Braunschweig, Königslutter und Wolfenbüttel.